2016/06/09; Berlin Wandelkonzert: Vielstimmingkeit im Ministerium 2016 im Bundesministerium der Finanzen. Foto: Simone M. Neumann

Musik.Zeit.Räume – Teil II

Am 09. Juni setzt das Bundesministerium der Finanzen die Reihe Musik.Zeit.Räume fort. Wieder dabei der RIAS Kammerchor unter der Leitung von Jörg Genslein und als Gast die Percussionistin Robyn Schulkowsky. Beginn: 19.00 Uhr.

 

Rückblick auf die letzte Veranstaltung
09. Juni 2016, 19.00 Uhr mit dem RIAS Kammerchor und der Percussionistin Robyn Schulkowsky

Die Stimme als Medium, das sich in seinem Wirkungsspektrum in Zeit und Raum und seiner besonderen Resonanz entfaltet, stand im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Stimmen, Stimmungen und Abstimmungen bestimmen täglich das Geschehen eines Ministeriums: sie berufen sich auf Gesetze und Paragraphen einer Demokratie, die von vielen Stimmen geprägt ist. Interpretiert von Menschen, die diesen Schriften in individueller Auslegung (Spiel)Raum geben und sie damit prägen. Die Rede ist von Stimmen, die auf Basis demokratischer Gesetzgebung sprechen und führen. Doch wer führt, muss in diesem System klare Ansagen machen. Stimmt das?

Stimme bestimmt und gleichzeitig verschafft sie Gehör. Auf unterschiedlichen Wegen. Dabei ist sie Instrument vielfältiger Entfaltungsmöglichkeit. Die Stimme ist Botschafterin zwischen dem persönlichen Innenraum und seiner Außenwelt. Sie ist das flüchtige Medium menschlicher Beziehungen ­und Ausdruck eines singulären akustischen Ich. Sie drückt persönliche Stimmungen aus:  der Ton macht die Person.
Für das Bundesfinanzministerium entstand ein eigenes Kaleidoskop unterschiedlicher Stimmen, das sich in Gängen, Treppenhäusern und Zwischenräumen entwickelte, alltägliches Geschehen aufnahm, es umspielte, transformierte und auf eigene Art stimmlich kommentierte.

Programmheft_09062016